Menü

Aus-WEG?!

Aus-WEG?!
 
Quelle: www.ausweg-pforzheim.de

Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate aller 28 EU-Staaten, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat im November 2013 mitteilte. Dafür starben deutschlandweit laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2012 106.815 Kinder im Mutterleib durch einen Schwangerschaftsabbruch. Die Dunkelziffer dürfte laut Experten beim Doppelten liegen. Somit darf etwa jedes vierte Kind in Deutschland nicht leben! Eine erschreckende Tatsache, die jedoch in der Öffentlichkeit kaum Beachtung findet.

Um diesen kleinen, hilflosen Menschen Hilfe zu leisten, unterstützen wir „Aus-WEG?!“, die Beratungsstelle des Vereins „Hilfe zum Leben Pforzheim e.V.“ für Frauen im Schwangerschaftskonflikt und für Frauen nach der Abtreibung – eine Arbeit, die das vollste Vertrauen der Familie Stickel genießt!

„Ein Kind – jetzt?“
Eine Frau hat erfahren, dass sie schwanger ist - ungewollt. Zu einem für sie ungünstigen Zeitpunkt. Nicht jede Frau kann sich da gleich über ihr Kind freuen. Es gibt einiges, was gegen das Kind spricht: die Beziehung zum Partner, die wirtschaftliche Situation usw. Wohin kann sie sich nun wenden? Aus-WEG?! bietet Beratung und konkrete Hilfe, die für die Betroffenen kostenlos sind. Der Leitspruch heißt: Nicht das Kind muss beseitigt werden, sondern die Probleme, die gegen es sprechen. Und dies setzt Aus-WEG?! um. Die Beratungsstelle ist Mitglied im Diakonischen Werk Baden und ist im deutschsprachigen Raum aktiv, d.h. es wenden sich Betroffene aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und Österreich mit der Bitte um Hilfe an sie.

Konkrete Hilfe
Ein Ehepaar meldete sich kurz vor dem Abbruchtermin. Ein weiteres Kind war unvorstellbar. Die Frau hatte zudem nach der letzten Geburt eine schwere Depression und massive Ängste, dass sich das wiederholen könnte. Aus-WEG?! konnte über sein Kontaktnetzwerk ein kleines Team verlässlicher Helfer in ihrem Stadtteil finden, das die Familie bei ihren täglichen Aufgaben tatkräftig unterstützt. Die Eltern entschieden sich für ihr Kind, sagten den Abbruchtermin ab und sind heute sehr dankbar. Sie freuen sich inzwischen auf ihr weiteres Kind.

Aber auch Frauen, die unter dem Trauma der Abtreibung leiden, können hier seelsorgerlich-therapeutische Hilfe erfahren, damit sie eine neue Lebensperspektive erfahren. Eine Frau berichtete, dass der Schwangerschaftsabbruch der größte Fehler ihres Lebens war. Es ist nun acht Monate her und seitdem weint sie jeden Tag und kann sich selbst nicht vergeben. Immer wieder lässt sie sich krankschreiben. Besonders schwer ist für sie, dass sie gegen ihre eigenen Grundsätze gehandelt hat. Das bereut sie zutiefst und es wird noch einige Zeit dauern bis es ihr durch die therapeutische Begleitung von Aus-WEG?! besser gehen wird.

Durch unsere Unterstützung wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder das Licht der Welt erblicken dürfen. Helfen Sie uns dabei!

Hier geht's zur Homepage von Aus-WEG?!