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Metall tiefziehen für anspruchsvolle Tiefziehteile | Stickel

Metall tiefziehen für anspruchsvolle Tiefzieh­teile

Metall tiefziehen, Blech tiefziehen und Metall umformen für Stahl, Edelstahl und weitere Werkstoffe – mit technischer Klärung, eigenem Werkzeugbau und abgestimmter Weiter­verarbeitung.

Präzise Tiefziehteile

Für industrielle Anwendungen mit Anforderungen an Geometrie, Wiederhol­genauigkeit und prozesssichere Weiter­verarbeitung.

Werkstoffe und Bleche

Stahl, Edelstahl, Aluminium und weitere Werkstoffe – abgestimmt auf Blech­dicke, Umformverhalten und spätere Bearbeitung.

Eigener Werkzeugbau

Kurze Wege zwischen Entwicklung, Werkzeugbau, Werkzeuganpassung und Fertigung erleichtern die technische Klärung.

Prototypen bis Kleinserien

Geeignet für Prototypen, Versuchsbau, Vorserien und Kleinserien im industriellen Umfeld.

Mess- und Qualitätstechnik

Prüfung mit taktilen und optischen Messanlagen sowie Qualitäts­management nach DIN EN ISO 9001:2015.

Technische Klärung beginnt bei Stickel nicht erst an der Presse. Wer Metall tiefziehen lassen will, muss Werkstoff, Bauteil­geometrie, Werkzeuge, Tiefziehprozess und spätere Weiter­verarbeitung früh zusammen denken.

Belastbare Datenbasis entsteht aus CAD-Daten, Zeichnungen, Modellen oder Musterteilen. So lässt sich früh bewerten, welche Form erreicht werden soll, wie sich das Blech im Prozess verhält und welche Anforderungen Bauteile, Baugruppen oder Folge­prozesse an das Tiefziehteil stellen.

Tiefziehen mit technischem Verständnis

Abgestimmte Verfahren sind beim Blech tiefziehen entscheidend. Nur wenn Material, Geometrie, Stempel, Matrize, Niederhalter und Tiefziehprozess zusammenpassen, lassen sich Umformgrad, Maßhaltigkeit, Beschnitt, Lochbilder und spätere Füge- oder Montageprozesse sinnvoll aufeinander abstimmen.

Reproduzierbare Ergebnisse sind gerade bei anspruchsvollen Tiefzieh­teilen wichtig, damit Bauteile sicher gefertigt, geprüft und weiterverarbeitet werden können. Deshalb betrachtet Stickel Tiefziehen als technische Gesamtaufgabe und nicht als isolierten Fertigungs­schritt.

Tiefziehen auf einen Blick

  • Umsetzung auf Basis von CAD-Daten, Zeichnungen, Modellen oder Musterteilen
  • Abstimmung von Werkstoff, Bauteil­geometrie, Werkzeugen und Tiefziehprozess
  • Geeignet für Prototypen, Versuchsbau, Vorserien und Kleinserien
  • Ergänzende Schritte wie Laser­bearbeitung, Fügen und Baugruppenfertigung möglich

Tiefziehen entlang der Prozess­kette

Kurze Abstimmungswege zwischen Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung helfen, Tiefziehprozess, Beschnitt und weiterführende Bearbeitung früh aufeinander abzustimmen. So lassen sich Änderungen zügig bewerten und in eine belastbare Herstellung überführen.

Mehr als Pressen ist auch beim Tiefziehen die gesamte Prozess­kette: Für die Bauteilqualität zählen ebenso Werkzeug­auslegung, Folge­prozesse, Qualitäts­sicherung und die Frage, wie sich die Fertigung sauber in den Gesamtprozess des Kunden einfügt.

Bereich Beitrag zum Projekt
Konstruktion Fertigungs­gerechte technische Ausarbeitung als Grundlage für einen umsetzbaren Tiefziehprozess.
Werkzeugbau Kurze Wege bei Werkzeug­anpassungen und enge Abstimmung zwischen Entwicklung und Produktion.
Pressen 9 hydraulische Tiefzieh­pressen mit bis zu 20.000 kN Presskraft als Basis für reproduzierbare Tiefzieh­teile.
Laser Flexibler Beschnitt sowie wirtschaftliche Anpassung von Konturen, Ausschnitten und Lochbildern.
Baugruppen Weiter­verarbeitung zu montagefähigen Komponenten und abgestimmten Einheiten.
Qualitäts­sicherung Messtechnische Prüfung und dokumentierbare Ergebnisse entlang des Fertigungsprozesses.

Werkstoffe und Einsatzfelder

Werkstoffe und Materialien beeinflussen Umformverhalten, Rückfederung, Werkzeug­auslegung und Nachbearbeitung. Deshalb werden Werkstoff, Blechdicke und Geometrie nicht isoliert betrachtet, sondern gemeinsam mit Form und geplanter Herstellung bewertet.

Werkstoffgerechte Auswahl ist auch dann wichtig, wenn Edelstahl tiefziehen, Aluminium tiefziehen oder Stahl tiefziehen für ein Bauteil in Frage kommt. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Geometrie, Werkstoffverhalten, Blechdicke und Folge­prozessen ab.

Für technische Produkte eignet sich Tiefziehen immer dann, wenn Tiefzieh­teile, definierte Anschlussbereiche und spätere Bearbeitungs­schritte sicher zusammenpassen müssen. Als spezialisiertes Verfahren ergänzt Tiefziehen die übergeordnete Blech­umformung, ohne diese Zielseite inhaltlich zu ersetzen.

Geeignet für Prototypen, Vorserien und Kleinserien

Frühe Projektphasen dienen dazu, Geometrie, Werkstoffverhalten und Prozess­stabilität abzusichern. Im Prototypen- und Versuchsbau stehen technische Klärung, Anpassung und Lernkurven im Vordergrund, bevor Bauteile in Vorserien oder Kleinserien überführt werden.

Strukturierte Anpassungen helfen, Werkzeuge, Toleranzen und Folge­prozesse rechtzeitig nachzuschärfen. So wird aus einer ersten Anfrage eine umsetzbare Lösung – vom Prototypen- und Versuchsbau bis zu Kleinserien.

Erfahrung, Pressentechnik und Qualität

Fertigendes Unternehmen mit eigener Fertigungstiefe: Die Stickel GmbH fertigt in Löchgau Tiefzieh­teile und Baugruppen im Feinblechbereich. So lassen sich technische Fragestellungen eng zwischen Entwicklung und Produktion abstimmen.

Leistungsfähige Pressentechnik bildet die Basis für belastbare Tiefziehprozesse. Für die Fertigung stehen auf den Pressen 9 zweifach und dreifach wirkende hydraulische Tiefzieh­pressen mit einer Presskraft von bis zu 20.000 kN und einer Tischgröße von bis zu 3.500 x 2.500 mm zur Verfügung.

Messtechnisch abgesichert wird die Qualität in der Qualitäts­sicherung durch handgeführte und CNC-gesteuerte, taktile sowie optische Messanlagen. Das Qualitäts­management ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert; Messergebnisse können bei Bedarf dokumentiert werden.

Abgestimmte Folgeprozesse schließen nach dem Tiefziehen Schritte wie Beschnitt, Laser­bearbeitung, Fügeprozesse oder die Baugruppenfertigung ein. So lässt sich das Tiefziehen in eine durchgängige Prozess­kette einbinden.

Was wir für eine erste Einschätzung benötigen

  1. CAD-Daten, Zeichnungen, Modelle oder Musterteile
  2. Materialwunsch, Geometrieanforderungen und besondere Funktions­merkmale
  3. Einordnung in Prototyp, Vorserie oder Kleinserie
  4. Hinweise zu Beschnitt, Fügen, Baugruppen oder weiteren Bearbeitungs­schritten

Gespräch zum Tiefziehen vereinbaren

Erster technischer Austausch hilft, Umsetzbarkeit, Datenlage und sinnvolle Prozess­schritte sauber einzuordnen. So lässt sich klären, ob ein Bauteil eher als Prototyp, Vorserie oder Kleinserie angelegt werden sollte und welche Folge­prozesse berücksichtigt werden müssen.

Konkrete Anfrage senden, wenn Ihr Unternehmen Metall tiefziehen lassen möchte oder ein Tiefziehteil prüfen will. Gemeinsam besprechen wir Datenbasis, Werkstoff, Projektphase und den sinnvollen Weg zur Umsetzung.

Gespräch vereinbaren

FAQ zum Tiefziehen aus Metall

Was ist Tiefziehen aus Metall?

Tiefziehen ist ein spezialisiertes Verfahren innerhalb der Blech­umformung. Es wird eingesetzt, wenn aus Blech präzise räumliche Bauteilgeometrien entstehen sollen und Werkstoff, Geometrie, Werkzeuge, Tiefziehprozess und Folgeprozesse technisch aufeinander abgestimmt werden.

Wofür wird Tiefziehen eingesetzt und welche Vorteile bietet das Verfahren?

Tiefziehen wird eingesetzt, wenn aus Blech räumliche, funktionsgerechte Bauteilgeometrien oder Hohlkörper mit reproduzierbarer Qualität entstehen sollen. Vorteile zeigt das Verfahren vor allem dann, wenn Formgebung, Maßhaltigkeit und spätere Weiterverarbeitung zuverlässig zusammenpassen müssen.

Auf welcher Datenbasis kann Stickel ein Projekt prüfen?

Stickel arbeitet auf Basis von CAD-Daten, Zeichnungen, Modellen oder Musterteilen. So lassen sich Bauteilgeometrie, Werkstoff, Projektphase und mögliche Folgeprozesse technisch bewerten.

Welche Materialien verarbeitet Stickel beim Tiefziehen?

Je nach Anforderung verarbeitet Stickel vor allem Stahl, Edelstahl und weitere geeignete Werkstoffe. Ob Edelstahl tiefziehen, Aluminium tiefziehen oder Stahl tiefziehen sinnvoll ist, hängt von Geometrie, Werkstoffverhalten, Blechdicke und späterer Weiter­verarbeitung ab.

Worin unterscheidet sich Tiefziehen von Blech­umformung?

Blech­umformung ist der Oberbegriff für verschiedene Verfahren, mit denen sich Metall aus Blech umformen lässt. Tiefziehen ist innerhalb dieser Gruppe das spezialisierte Verfahren für räumliche Bauteilgeometrien mit abgestimmtem Materialfluss, Werkzeugen und Folgeprozessen.

Sind auch Prototypen, Vorserien und Kleinserien möglich?

Ja. Stickel begleitet Projekte vom Prototypen- und Versuchsbau über Vorserien bis hin zu Kleinserien. Dadurch lassen sich technische Änderungen strukturiert in eine umsetzbare Fertigung überführen.

Wie wird die Qualität der Tiefzieh­teile abgesichert?

Zur Qualitäts­sicherung setzt Stickel handgeführte und CNC-gesteuerte, taktile sowie optische Messanlagen ein. Messergebnisse können dokumentiert werden; das Qualitäts­management ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Welche Folge­prozesse sind nach dem Tiefziehen möglich?

Je nach Bauteil können nach dem Tiefziehen weitere Schritte wie Beschnitt, Laser­bearbeitung, Fügeprozesse oder die Baugruppenfertigung folgen. So lässt sich das Tiefziehen in eine abgestimmte Prozess­kette einbinden.